Helios
Helios
Götter & Titanen · Griechische Mythologie
Helios · Sonne · Titan · Sonnenwagen
Helios. Er ist der Gott der Sonne, der tagsüber unsere Welt beleuchtet und Nachts den Platz mit seiner Schwester Selene tauscht. Besonderes an ihm? Er gehört nicht dem Geschlecht der Götter an, sondern dem Geschlecht der TitanenHelios in der Griechischen Mythologie
Helios war der griechische Gott der Sonne, er sah alles, nichts entgeht seinem Blick. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Helios auch darüber wacht, ob Schwüre eingehalten werden und die Eide nicht gebrochen werden. Helios trug die Sonne im Sonnenwagen, welcher von vier prächtigen Pferden gezogen wird über das Himmelsgestirn. Seine Reise beginnt am östlichen Ende der Welt, in seinem Palast im Fluss Okeanos. Abends erreicht er das Land der Hesperiden im Westen. Von dort aus kehrte er bis zum nächsten Tag in seinen Palast im Okeanos zurück.
Dargestellt wird Helios als Jüngling mit lockigem Haar und einer Strahlenkrone. Als wohl bekanntestes Abbild kann man den Koloss von Rhodos zählen, eine große Bronzestatue, die eine Darstellung des Helios war.
Neben seinem Aussehen sind uns auch einige Mythen über ihn überliefert.
Durch seine Allwissenheit, beziehungsweise die Tatsache, dass er nichts übersieht, entdeckte Helios die Affäre zwischen Aphrodite und Ares, welche er dann anschließend Zeus berichtete. Außerdem teilte er, als Persephone entführt wurde, Demeter mit, wer ihre Tochter entführt hatte.
Phaethon und der Sonnenwagen
Ein weiterer wichtiger Mythos, in dem Helios eine große Rolle spielt, ist der über seinen Sohn Phaethon.
Dieser lebte bei seiner Mutter Klymene und seinen Schwestern auf der Erde auf. Dort wurde ihm allerdings regelmäßig von anderen seine göttliche Abstammung abgesprochen, was den Jungen sehr frustrierte. Doch seine Mutter bestätigte jedes Mal, dass Helios sein Vater wäre. Irgendwann riet seine Mutter ihm, Helios in seinem Palast aufzusuchen, was der Junge dann auch tat. Dorf traf er auf Helios, der beim Styx schwor, ihm einen Wunsch zu erfüllen, um seine Abstammung zu beweisen. Phaethon verlangte, einmal den Sonnenwagen zu lenken. Helios musste nachgeben, da er es versprochen bzw geschworen hatte.
Doch endete es in einem Chaos und einem tragischen Ende. Denn Phaethon hörte nicht auf die Regeln seines Vaters, ging zu harsch mit den vier Hengsten um und flog zu nah an die Erde ran und sorgte für viele Brände und eine unerträgliche Hitze. Andererseits flog er auch teilweise zu weit weg und erzeugte so eine unglaubliche Kälte. Als er dann noch die Kontrolle verlor, zerstörte Zeus den Sonnenwagen mit einem seiner Blitze, um der weiteren Zerstörung Einhalt zu gewähren. Bei diesem Angriff verstarb Phaethon und Helios versank in einer tiefen Trauer und hörte auf, seinen Aufgaben nachzugehen. Erst nach langem Überreden der anderen Götter nahm er seine Aufgaben wieder auf.
Helios in Percy Jackson
Helios kommt im Percy-Jackson-Universum nur in „Percy Jackson erzählt: Griechische Göttersagen“ genau mit diesem Mythos vor. Hier erfahren wir allerdings, dass der Gott seine Aufgaben nach Phaethons Tod ablegte und Apollo übernahm — welcher allerdings beinahe denselben Fehler im zweiten Teil der Percy-Jackson-Buchreihe machte wie Helios.
Er überredete Thalia, die Tochter des Zeus, dazu, den Sonnenwagen zu lenken, wobei die Zeustochter durch Panik auch nicht ordentlich lenkte und den Sonnenwagen, der in diesem Moment als Bus erschien, im See des Camps versenkte.
Ob Helios zu den Göttern gehört, die durch das Vergessen der Menschen verschwunden sind, ist aber nicht bekannt.
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